12.05.2002 30 Jahre Ortstafelkonferenz / Jenische wollen
Volksgruppen-anerkennung
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Folge 674 um 13 Uhr 30 in ORF 2 Wiederholung: ORF 2 am 13. Mai um 04 Uhr 25 Jenische: Das Ende des Schweigens Zum ersten Mal fand in Wien ein Informations- und Literaturabend von Vertreterinnen der im verborgenen lebenden Volksgruppe der Jenischen statt. Simone Schönett, Schriftstellerin aus Villach, schilderte die lange leidvolle Geschichte des fahrenden Volkes, das in der NS-Zeit wegen ihrer Lebensweise verfolgt wurde. Bis in die 70er Jahre war Kindeswegnahme in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo ein großer Teil der Jenischen lebt, üblich. Eine davon war Sieglinde Gratz. Nach dem Tod ihrer Pflegemutter suchte sie ihre leibliche Mutter und fand sie in einer Barackensiedlung in Reichenau in Tirol. Der 2001 gegründete Jenische Kulturverband hat sich zum Ziel gesetzt, die jenische Sprache zu erhalten, den im verborgenen lebenden Jenischen die Angst zu nehmen und durch Öffentlichkeit zur politischen Anerkennung als Volksgruppe zu gelangen. 2 Jahre "volksgruppen.orf.at"
30 Jahre Ortstafelkonferenz-Konsenskonferenz
Am Schauplatz: "Deutschkurse für die Integration"
Aktuelle Meldungen Ethno-Tipps siehe EVENTS Vorschau: Aleviten feiern Cem Die Alevitische Kulturgemeinschaft-St. Pölten wurde in Österreich als erster Verein für anatolische Aleviten bereits vor 12 Jahren gegründet. Mittlerweile verfügen die nach Selbsteinschätzung rund 60.000 Aleviten über mehrere Organisationen und feiern auch ihre Gottedienste nicht merh nur wie früher im Untergrund. Die anatolischen Aleviten sind eine islamische Glaubensgemeinschaft, die aber den Grundpflichten des sunnitischen Islam nicht nachkommt: so wird unter den Aleviten nicht fünfmal am Tag gebetet, die Moschee wird nicht besucht. Aleviten geben keine Almosen, sie haben ihre eigene Fastenzeit und pilgern nicht nach Mekka. Gesang und gemeinsamer Tanz von Frauen und Männern kennzeichnen den alevitischen Gottesdienst, genannt Cem. Reaktionen zur Sendung Redaktions-Telefonservice (01 804 02 04) Treue Zuschauerin aus Lienz Sie hat früher öfters unsere Kochrezepte erhalten. Wann gibt es wieder was kulinarisches mit Rezepten?? Sie findet unsere Beiträge sehr interessant und informativ. Zuschauerin aus Innsbruck Die Sendung ist ehrlich, friedenstiftend, und packt Probleme bei den Wurzeln. So entsteht ein besseres Gesamtbild. Sie ist ein großer Friedensbeitrag! Jeder Dank ist zu wenig! Eine 60-jährige Zuschauerin Es ist die Art, wie wir die Beiträge bringen. Unser Moderator Lakis ist so schälmisch und verbreitet eine ansteckende Lebensfreude. Alles ist so werteneutral. Man spürt die Bemühung auf "Leben und leben lassen" sehr stark. Hr. Houchang Allahyari, Regisseur Die Sendung war sehr gut, historisch perfekt aufgebaut. Super Sendung! Es sollte aber nicht nur über Slowenen, so ausführlich berichtet werden, sondern über alle Volksgruppen. Ein Zuschauer aus Wien, Pötzleinsdorf Die Vorschau für die Sendung "Am Schauplatz" - "Sprechen Sie Deutsch?" ist ausführlich. Warum bringt "Am Schauplatz" oder andere Sendungen keine Vorschau bzw. Werbung für "Heimat, fremde Heimat"? Hr. Stein aus Wien-Neubau Warum wir uns nicht mit den Wiener Festwochen beschäftigen? Ist uns diese Kultur zu hoch? |
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