jenische Musikanten
1. Kulturfest der Jenischen in Deutschland
am 17. und 18. September 2004, Singen, Scheffelhalle

Verein der Jenischen e.V. an der Kulturnacht 2005
Generalversammlung 2005
Bericht von der Pressekonferenz am 7.9.2004
Fotos vom jenischen Ball
Bericht von www.thata.ch
(aus dem Pressetext des Vereins:) Einmalig und erstmals in Deutschland stellt sich die Kulturgruppe der deutschen Jenischen mit ihren fahrenden Handwerken und Spielen, ihrer Sprache und ihrer Musik der Öffentlichkeit vor! Mitten unter uns, aber doch geheimnisvoll, missverstanden und unnahbar – so leben die Jenischen in Deutschland, dem Elsass, Österreich und der Schweiz. Wer sind sie? Wo kommen sie her? Was prägt ihre Kultur? Darüber kann man jetzt endlich etwas erfahren – bei einer Begegnung auf dem 1. Großen Kulturfest der Jenischen in Deutschland!

Singen am Hohentwiel ist eine junge, moderne Stadt. Doch gab es bereits in seiner Dorfgeschichte und während der kriegerischen Auseinandersetzungen am Hohentwiel immer wieder fahrende Handwerker, die hier ihre Dienste angeboten haben. Nach dem 1. und vor allem nach dem 2. Weltkrieg wurden die „Fahrenden“ allgemein angesiedelt, man wollte den Menschen ein besseres Leben bieten, doch mit dem Ende der fahrenden Handwerke kam auch große wirtschaftliche Not. In der Industrialisierung brauchte niemand mehr Korbmacher und Kesselflicker. Inzwischen haben aber viele Familien einen wirtschaftlichen Neuanfang geschafft.vor 100 Jahren...

Singen ist heute mit rund 500 jenischen Einwohnern aus der 500.000 Einwohner zählenden deutschen Volksgruppe der Jenischen eine ihrer größten Gemeinden. Deshalb hat sich hier auch erstmals ein „Verein der Jenischen e.V.“ gegründet, mit dem Ziel, die Volksgruppe in Deutschland zu vertreten und die Kultur und Sprache zu erhalten.

Auf dem 1. Großen Kulturfest der Jenischen in Deutschland am Freitag, dem 17. und Samstag, den 18. September 2004 jeweils von 10 bis 18 Uhr in und um die Scheffelhalle werden vor allem die historischen Handwerke gezeigt, wie sie seit dem Mittelalter entstanden sind: Korbflechter, Messer- und Scherenschleifer, Kurzwaren-, Schmuck- und Antiquitätenhändler, Schirmmacher, Kesselflicker und Schausteller. Deshalb ist mit Kinderkarusellen, Pferdeschau und historischen Spielen besonders etwas für Kinder geboten! Aber auch für Gespräche, Geschichtenerzählen und einfach das Kennen lernen sollen viel Platz sein. Man kann an der Scheffelhalle etwas über die Sprache der Jenischen erfahren und sehen, wie die Familien heute durch neue Unternehmen ihren Platz in der modernen Wirtschaft in Europa gefunden haben.

Der Scherenschleifer als Dorf-OriginalGleichzeitig wird über die Jenischen in Singen in der Scheffelhalle eine Ausstellung gezeigt und im SINGEN Jahrbuch 2004 ist erstmals ein Beitrag zur Kultur und Geschichte der Jenischen erschienen.

Der „Verein der Jenischen e.V.“, die erste Vertretung der deutschen Volksgruppe, lädt die ganze Bevölkerung herzlich ein.

1. Kulturfest der Jenischen in Deutschland

Freitag, 17. September 2004 – 10 – 18 Uhr,
Samstag, 18. September 2004 – 10 – 18 Uhr,
Scheffelhalle, Schaffhauser Straße, Singen


Singener Jahrbuch 2004Literaturhinweis:
„Das Kulturerbe der Jenischen und ein neuer Aufbruch“
 Beiträge im: SINGEN Jahrbuch 2004,
ISBN 3-933356-25-3
eMail Info@MarkOrPlan.de


Verein der Jenischen e.V. an der Kulturnacht 2005
Generalversammlung 2005
Bericht von der Pressekonferenz am 7.9.2004
Singener Wochenblatt 7.1.2004: Gründung des Vereins
Fotos vom jenischen Ball
Bericht von www.thata.ch


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